Was für böse Erinnerungen doch an einem Geburtstag kommen können…

29. Dezember 2014 by Jens Stratmann

Was für böse Erinnerungen doch an einem Geburtstag kommen können, zeigt nachfolgender Werbeclip von unserem Partner Gutschild und auch wenn der Clip witzig gemacht ist, könnte er Spuren von Werbung enthalten:

Die Botschaft ist klar, oder? Wer online kauft, spart nicht nur viel Geld sondern sich auch böse Erinnerungen. Ihr kennt das doch sicherlich auch vom „in den Urlaub fliegen“ – es gibt immer das eine Paar bzw. die eine Familie die online viel viel günstiger gebucht hat und einem so den – ansonsten guten Urlaub – schon etwas vermiesen kann. Das Team von Gutschild behauptet ja auch nicht, dass die eigenen Schilder besser sind als die von den Mitbewerbern, sie sind einfach nur günstiger und das trotz Versand.

Rückblickend kann ich mich auch an einige meiner Geburtstage erinnern und habe da natürlich in der Regel schöne Erinnerungen aber es gibt ja durchaus auch andere Momente die Erinnerungen wiederbringen können. Könnt ihr euch eigentlich noch an eure ersten Kennzeichen erinnern? Bei mir war es MS (für Münster) SJ für Stratmann Jens und mein Geburtstag. Seit dem habe ich nur noch Wunschkennzeichen gehabt. Das hat zum einen den Grund der Personalisierung, zum anderen aber finde ich lange Kennzeichen einfach unattraktiv. Kurze Kennzeichen zu kleinen Preisen gibt es natürlich auch bei Gutschild. Das gilt übrigens auch für Unfallersatz, wenn jetzt – durch den plötzlichen und total überraschenden Wintereinbruch – doch mal ein Kennzeichen etwas verbogen sein sollte. Neues Kennzeichen bestellen, mit diesem und dem verbogenen Kennzeichen zum Amt und siegeln lassen.

Mit diesem Beitrag schicke ich euch in das Jahr 2015, wünsche euch einen guten Rutsch und kann euch jetzt schon versichern, dass es ab 2015 hier wieder richtig abgeht. Ich habe mich von einigen Projekten getrennt, so dass ich nun die Seiten nach vorne treiben möchte, die sich lohnen und das Kennzeichen-Blog lohnt sich gleich mehrfach. Also: Rutscht gut rein, aber bitte nicht mit dem Auto!

Warum ich gerade für viel Geld ein gebrauchtes Kennzeichen ersteigere

4. Dezember 2014 by Jens Stratmann

Aktuell biete ich bei eBay auf ein Kennzeichen. Ein gebrauchtes Kennzeichen. Ein Kennzeichen mit Geschichte und ehrlich gesagt: Ich hoffe, dass ich noch überboten werde. Zur Zeit bin ich Höchstbietender, Höchstbietender auf ein gebrauchtes Kennzeichen – doch warum möchte ich das überhaupt haben?

a) es geht um einen guten Zweck. Die Umsätze kommen der Stern Stiftung zu Gute und man kann über das Verlagserzeugnis ja denken was man will, die Stiftung hat schon viel gutes bewegt.

b) es ist ein Kennzeichen von „Otto“ – nicht von dem Komiker aus dem hohen Norden, nein von einer Mercedes-Benz G-Klasse. Dieses Fahrzeug fuhr zusammen mit seinem Besitzer und seiner Gattin (die leider viel zu früh verstarb) in 26 Jahren rund um die Welt. Der Besitzer Gunther Holdorf sammelte die Kennzeichen und baute sich ein kleines Museum. Nun trennt er sich von ein paar Exponaten und mit diesem Kennzeichen fing alles an. Mit dem Kennzeichen fuhr er nach Kenia, denn das afrikanische Land war der Auftakt der Weltreise im Mercedes 300 GD.

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Vorsicht: Die Geschichte von Otto bzw. die Weltreise an sich kann Lust machen. Fernweh wecken und auch das tägliche Tun in Frage stellen. Gunther Holdorf hat nicht geträumt, er hat seinen Traum gelebt und hatte mit Otto scheinbar den perfekten Automobilen Begleiter. Vermutlich hat kein anderes Fahrzeug der Welt so viele verschiedene Kennzeichen getragen, aber stets den gleichen Besitzer gehabt. Der Weltrekordwagen „Otto“ ist ein Mercedes 300 GD mit langem Radstand. Unter der Haube sitzt ein 3,0 Liter 5-Zylinder Diesel-Motor. Die Leistung? Haltet euch fest: 88 PS. Der Allradantrieb ist zuschaltbar und sein Besitzer hat ihn leicht verändert. Rücksitze? Adé! Da mussten schließlich  Betten rein.

Otto werde ich auch bald besuchen, denn das Fahrzeug steht im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Fotos, Videos und die Route findet man übrigens auf www.ottosreise.de und hier geht es direkt zur Aktion um ebenfalls das Kennzeichen zu ersteigern.

Foto: © Screenshot oben verlinkte eBay Auktion, zum Zeitpunkt als ich Höchstbietender war.

Vorsicht: Nicht jedes Fahrzeug kann man ab dem 01.01.2015 online abmelden!

30. November 2014 by Jens Stratmann

Eine Abmeldung wird im Beamtendeutsch übrigens „Außerbetriebsetzung“ genannt und das geht ab dem 01.01.2015 – allerdings gibt es da eine ganz wichtige Einschränkung. Das Fahrzeug, welches außer Betrieb genommen – also abgemeldet – werden soll. Muss vorher mit den neuen Stempelplaketten bzw. den neuen Sicherheitscodes auf den Zulassungsbescheinigungen versehen sein. Das geht erst ab dem 01.01.2015, bzw. ab dem nächsten Öffnungstag der Zulassungsstelle.

Kurz: Alle Fahrzeuge die nach dem 01.01.2015 angemeldet bzw. umgemeldet wurden, also in Betrieb genommen wurden, können dann online wieder abgemeldet werden, alle anderen nicht. Im Schnitt werden jedes Jahr ca. 9 Millionen Fahrzeuge abgemeldet.
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Okay, nehmen wir mal an, dass wir unser Fahrzeug nach dem 01.01.2015 neu zugelassen bzw. wiederzugelassen oder umgemeldet haben. Dann gibt es auf den Stempelplaketten im Fahrzeugschein einen Sicherheitscode. Den kann man „freilegen“, das gleiche gilt für die Siegelplaketten auf den Kennzeichen. Daher muss man bei einer Ummeldung vermutlich auf neue Plaketten bestehen. Denn auch auf den Siegelplaketten der Nummernschilder werden dann diese neuen Sicherheitscodes sichtbar. Na? Wer ahnt hier auch Schlimmes? Dieser Code steht als alphanumerischer Code dort geschrieben bzw. ist auch als QR-Code hinterlegt. Diesen kann man einscannen oder einfach die Nummer abschreiben.

Nun braucht man nur noch einen neuen Personalausweis (nPA) (den ich z.B. auch noch nicht habe) und schon könnte man das Fahrzeug auf der Webseite des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) mit der Eingabe des Fahrzeugkennzeichens, der Eingabe der Codes und mit einer Bezahlung über ein ePayment System abmelden. Die Zustellung des Abmeldebescheids erfolgt dann postalisch bzw. über eine gesicherte DE-Mail Adresse.

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Kurzum: Das mit den Online-Abmeldungen für Autos funktioniert nur für diejenigen die im Jahr 2015 schon einmal bei der Zulassungsstelle waren, für alle anderen bringt die neue Technik noch nichts. Es ist aber ein erster Schritt in Sachen Online-Anmeldung / -Ummeldung und eventuell erleben wir ja doch noch die Zeiten ein unbürokratischen Zulassung dank dem Internet.

Übrigens: Es besteht KEINE Verpflichtung nun die neuen Siegel zu bekommen, keiner muss nun also im Januar zur Zulassungsstelle rennen und sich kostenpflichtig neue Siegel kleben lassen. Das lohnt sich nur, wenn man unbedingt sein Fahrzeug online abmelden möchte. Was viele nicht wissen: Eine Abmeldung ist in vielen Orten auch bei den kleineren städtischen Bürgerbüros möglich.

Fotos: © KBA 2014

Deutsche Sportwagen 2015: Der Mercedes AMG GT / AMG GTS!

26. November 2014 by Jens Stratmann

Würde ich ein Buch schreiben zum Thema Sportwagen aus Deutschland, dann hätte ich es nun wahrlich schwer. Welchen würde ich auf den Thron stellen? Wer würde auf den ersten Platz fahren? Wäre es der alljährliche Gewinner aus Zuffenhausen, also der Porsche 911 den es inzwischen in fast 20 verschiedenen Varianten gibt oder wäre es der Newcomer aus Stuttgart in Form vom Mercedes-AMG GT bzw. eher als Mercedes-AMG GTS?

Vermutlich wäre es in der Tat der AMG GT, warum? Die beiden Notsitze hinten im Elfer finde ich über, da freue ich mich lieber über etwas Gebäckraum – oh freudscher Verschreiber, ich meinte natürlich Gepäckraum. Zwei Golfbags passen da rein. Darauf haben die Designer wohl wert gelegt. Woher ich das weiß? Der Chefdesigner von Mercedes-Benz (Gorden Wagener) fährt einen weißen AMG GT – der Mann hat Geschmack – spielt gerne Golf und verriet mir das mit seinen Golfbags.

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Wer Golf spielt, der kann also getrost den 2 Sitzer kaufen. Während so ein Golfball eine Geschwindigkeit von 220-270 km/h erreichen kann, lächelt der AMG GT / S Pilot nur müde und beschleunigt weiter auf über 300 km/h. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Mercedes-AMG GT im besten Fall innerhalb von 3,8 Sekunden.

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Dafür zuständig ist ein 4,0 Liter V8 der unter der Motorhaube sitzt und die hintere Achse antreibt. Was soll ich sagen? Der Klang der Auspuffanlage, die über eine Klappensteuerung verfügt, ist ebenfalls genial. Er rotzt, er brüllt, er macht Gänsehaut. Bei jedem Gangwechsel spielt er die Backfire-Symphonie und der Sportwagen fährt sich so wunderbar perfekt, man glaubt es kaum. Die Lenkung, das Fahrwerk, der Antrieb, der Abtrieb (es gibt einen Heckspoiler der automatisch aus- und einfährt), der Vortrieb. Vorbildlich. Fast schon zu perfekt, oder?

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Aber das ist der Porsche 911 leider auch. Zu perfekt! Die Automobilbauer haben die Perfektion doch bildlich auf die Spitze getrieben und sich die Themen Perfektion, Haptik und Qualität auf die Fahnen geschrieben. Die Kunden wird es freuen. Würde ich ein Buch schreiben, dann wäre am heutigen Tag der AMG GTS ganz weit oben in der Top Liste der deutschen Sportfahrzeuge. Von 0 auf Platz 1, dass muss man erst einmal hinbekommen. Hier gibt es übrigens eine Vorstellung vom AMG GTS, dort seht ihr Sarah, Jan und mich im Bild:

Kurz erklären möchte ich noch warum das Fahrzeug vorne kein Kennzeichen trägt: Wir waren mit dem Fahrzeug in den USA unterwegs, zugelassen auf den Bundesstaat Michigan trägt das Modell nur an der hinteren Stoßstange ein Hersteller-Kennzeichen. Da man in den USA so ein Fahrzeug gar nicht artgerecht bewegen kann, ging es für uns auf die legendäre Rennstrecke „Laguna Seca“. Nach drei Runden mit Profi-Rennfahrer Bernd Schneider ging mein Magen auf die Toilette und ich folgte ihm stillschweigend. Es war dennoch fantastisch, zu sehen wie ein erfahrener Rennfahrer das Fahrzeug am Limit bewegt und was für Geschwindigkeiten in Kurven erreicht werden können:

Unfassbar, wirklich unfassbar und auch wenn der Porsche 911 ebenfalls ein sehr, sehr, sehr, sehr gutes Fahrzeug ist, entscheidet am Ende ja doch auch immer so einwenig das Bauchgefühl. In dem Fall schreit mein Magen: Bring mir den GTS zurück und damit meint er den Mercedes-AMG GT S in solarbeam gelb oder noch besser in weiß mit schwarzen Felgen.

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In Deutschland werden also demnächst die Kennzeichen fotografiert / abgefilmt?

1. November 2014 by Jens Stratmann

Clever! Wirklich clever von der Regierung, oder? Denn so meckert später keiner über weitere Mautaufkleber, Sticker, Vignetten und Embleme die das Auto verschandeln könnten. Ganz neu ist das System übrigens nicht, es gibt Parkhäuser in Deutschland – z.B. das am Flughafen in Hannover – da werden die Kennzeichen auch gescannt. So wird nämlich überprüft ob das Parkticket zum Fahrzeug passt. Nun kommen natürlich die Datenschützer wieder auf dem Plan. Man könnte Bewegungsprotokolle erstellen. Vollautomatisch. Stimmt! Das könnte man tun, aber habt ihr auch schon mal an die positiven Sachen gedacht? Straftäter könnte man nun auch relativ gut verfolgen, es sei denn diese besorgen sich nun gefälschte Kennzeichen. Das wäre natürlich wieder blöd, denn dann würden die durch das Raster fallen. Woran wird man denn erkennen ob das Kennzeichen zum Fahrzeug passt. Okay, es wird sicherlich keiner soweit gehen und ein Kennzeichen-Missbrauch zu begehen nur um die PKW-Maut zu umgehen, aber sichergestellt werden müsste es doch, oder?

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Meine Idee? Ich wäre in der Tat wieder für eine Plakette. Ein Barcode auf das vordere Kennzeichen. Hinter den Barcode könnten sich dann die notwendigen Daten (PKW, Fahrgestellnummer, Maut bezahlt für das Jahr XXXX und wegen meiner sogar noch die Farbe des Fahrzeuges) vermerkt sein. Problem? Die Kameras, die das dann abscannen / abfilmen können müssten ziemlich tief platziert sein und wären dann auch nicht mehr vor Vandalismus geschützt. Von daher ist die vorgeschlagene Art und Weise vermutlich auf langer Zeit die günstigste, es sei denn man nutzt die Überwacher/innen des ruhenden Verkehrs – in Fachkreisen auch Politessen genannt – um nicht nur Falschparker sondern auch Mautsünder zu überführen.

Eventuell sollte man aber auch einfach auf die Bürger vertrauen, schließlich müssen die Bürger ja auch Vertrauen investieren in diejenigen die uns regieren. Vielleicht sollte man einfach mal Vertrauen zurückinvestiveren und auf eine totale Kontrolle verzichten und überraschende Kontrollen (ggf. mit einem empfindlichen Strafmaß) durchzuführen. Hätte doch was, oder? Ich fände es klasse. PKW Maut? Wenn zweckgebunden würde ich die gerne bezahlen, für unsere Straßen, unsere Brücken und für die Instandsetzungskosten. Wer schon mal im europäischen Ausland oder darüber hinaus unterwegs war, der schätzt unsere Straßen. Wirklich. Das Überwachungssystem mit der Kamera wird auch nicht immer funktionieren. Dunkelheit? Regen? Schnee? Hagel? Das wird zu Problemen führen… aber die will man vermutlich aktuell noch nicht sehen.

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Vermutlich werden kleinere / kurze Kennzeichen dann auch zum Problem. Aber wir wollen den Teufel mal nicht an die Wand malen. Die PKW-Maut wird kommen, da sind sich inzwischen ja nun alle sicher, warten wir nun einfach mal ab wann und vor allem wie.

Ohne Nummernschild an der Front – mit dem neuen BMW X6 durch die USA

27. Oktober 2014 by Jens Stratmann

Ich liebe die USA. In einigen Bundesstaaten braucht man da an der vorderen Stoßstange kein Kennzeichen. Ich gebe zu, so ein leerer Kennzeichenträger sieht aber auch nicht gerade gut aus. Viele Amerikaner nutzen daher Funschilder, einige hatten sogar Nummernschilder aus Deutschland dort montiert. Doch ich will nicht abschweifen. Ich war – quasi – 24 Stunden in den USA. Den Rest der Zeit habe ich an Flughäfen, in Flugzeugen oder bei Transferfahrten verbracht. Was habe ich in den USA, besser gesagt in South Carolina gemacht? Ich bin den neuen BMW X6 gefahren. Für uns: Ein riesiges Auto! Ich bin zu klein um allein die Heckklappe zu schließen, finde es daher gut, dass man diese per Knopfdruck und sogar per Fernbedienung schließen kann. In den USA? Da wirkt der BMW X6 klein. Parkt man neben einem „normalen“ Pick-Up in der USA, dann ist der Vergleich von Hummer und Mini wohl passend und weil wir im Land der unbegrenzten Körperumfänge äh Möglichkeiten waren und der Sprit dort kein Geld kostet, haben wir auch nach ganz rechts ins automobile Regal von BMW gegriffen. Gefahren sind wir den neuen 2015er BMW X6 als xDrive50i. X-Was? X-Mas ist bald! xDrive bedeutet Allrad und das 50i steht für den 4.4 Liter V8!

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Innerhalb von 4,8 Sekunden beschleunigt der neue X6 xDrive50i aus dem Hause BMW von 0 auf 100 km/h. Das macht er dann gegebenenfalls bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, dabei verbraucht er durchschnittlich 9,7 Liter auf 100 km. Die CO2-Emissionen liegen zwischen 227 und 225 g/km, dies soll beispielsweise durch die Start-Stop-Funktion ermöglicht werden.

Betanken sollte man den BMW X6 mit Super Benzin, wovon 85 Liter in den Tank passen. Betrieben wird damit ein 4,4 Liter V8 Biturbo-Motor mit 450 PS bzw. 330 kW. Das maximale Drehmoment dieser Maschine liegt bei 650 Nm bei 2000-4500 Umdrehungen pro Minute. Geschaltet wird über ein 8-Gang Steptronicgetriebe, wahlweise automatisch oder manuell am Schalthebel oder mit den Schaltwippen am Sportlederlenkrad. Der BMW X6 2014 ist serienmäßig mit dem Allradantrieb „xDrive“ und der dynamischen Stabilitätskontrolle DSC ausgestattet. Über einen Schalter lassen sich verschiedene Fahrmodi von komfortabel bis sportlich einstellen. Drei optionale Fahrwerkspakete sollen für noch mehr Fahrdynamik sorgen. Was Farbwahl und Ausstattung angeht kann man sich beim Kauf austoben: Es stehen diverse Außen- und Innenfarben zur Verfügung, sowie auch mehrere Luxus-Pakete in der Sonderausstattung, die ihr dann auf den Basispreis von 82.500 Euro (bei der Motor-Getriebekombination) aufrechnen könnt.

Das M-Sportpaket kostet euch zum Beispiel 5600 Euro. Dafür bekommt ihr dann unter anderem das adaptive M Fahrwerk, ein Aerodynamikpaket, elektrisch verstellbare Sportsitze mit Memory-Funktion, 19-Zöller mit Doppelspeichendesign und Chrom-Außenspiegel. Einiges ist aber auch schon serienmäßig, so bekommt man beim neuen BMW X6 beispielsweise Xenonlicht, eine Klimaautomatik, Parksensoren, elektrische Sitze, 19“ Felgen und eine elektrische Heckklappe.

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Der Wendekreis des neuen BMW X6 liegt bei 12,8 Metern und das bei einer Breite von 2,17 m inklusive Außenspiegeln und einer Länge von 4,91 m. Die Höhe liegt bei 1,70 m und der Radstand bei 2,93 m. Leer wiegt er 2245 kg, wobei er noch mit 715 kg von euch beladen werden darf. Das Kofferraumvolumen beträgt 580 Liter, umgeklappt sind es 1525 Liter, die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 40-20-40 umklappen.

In unserem Video zeigen wir euch nun den neuen 2014 BMW X6 xDrive50i im Test:

Was ich bei BMW ja so schätze, man kann in Deutschland ja durchaus Wunschkennzeichen bekommen die zum Fahrzeug passen also egal ob B – MW in Berlin oder z.B. XX – M 3 wenn man einen BMW M3 fährt… auch die Motorisierungen funktionieren, da können sich andere Hersteller noch eine Scheibe von abschneiden, wobei – wie bekomme ich beim XX – X 6 jetzt noch die Motorisierung unter? Achja, XX – V 8 würde ja gehen ;).

AJ und Bobby? Die Supertalente von Audi!

15. Oktober 2014 by Jens Stratmann

Während Deutschland noch den Superstar sucht habe ich meine schon gefunden. AJ & Bobby! Die können mich zum grinsen bringen, mir innerhalb von 3,9 Sekunden Schmetterlinge in den Bauch zaubern, mir Schweiß auf die Stirn zaubern und meinen Magen nervös zittern lassen.

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AJ? Bobby? Der Audi RS 7 piloted driving concept ist ein Technikträger. Intern wird das Fahrzeug übrigens AJ genannt und weil ein Einzelkind sich oft alleine fühlt, hat AJ noch einen Bruder! Bobby! Bobby hat sich von mir fotografieren lassen, AJ ist stets geflüchtet. Dank speziell korrigierten GPS-Signalen fuhr er auf der Rennstrecke in Oschersleben seine Runden. 7 Linkskurven, 7 Rechtskurven, Vollgas auf die Startziel und Vollbremsung.

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Eindrucksvoll. Das pilotierte Fahren am Limit, welches sich einstellen lässt, haben die Audi-Ingenieure mit AJ und Bobby auf mehreren tausend Testkilometern und auf verschiedenen Strecken intensiv untersucht. AJ und Bobby haben ein 4.0 Liter V8 Herz, ein hochmoderne Seele und krabbeln am liebsten über alle 4 Räder vorwärts.

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Am kommenden Wochenende soll ein Audi RS 7 piloted driving concept zur Demonstration auf dem Hockenheimring eine saubere Rennlinie fahren. Ich war nun in Oschersleben dabei und konnte mich von den Fähigkeiten überzeugen. Was weiß ich nun? Audi kann das! Ich kann das nicht! Mein Magen kann das auch nicht. Wird euch bei der Autofahrt auch schlecht?

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Hinterm Lenkrad selbst habe ich damit kein Problem, auf dem Beifahrersitz schon eher. Bei Frank Biela ging es noch, mit dem bin ich eine Hot Lap mitgefahren, doch nach der Fahrt mit AJ wurde mir wahrlich schlecht. Es ist ein so surreales Gefühl, das Auto macht alles richtig, während man selber gar nichts macht.

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Warum macht Audi so etwas? Die zukünftigen Assistenzsysteme müssen auch in kritischen Situationen hochpräzise und fehlerfrei arbeiten. Die Audi-Ingenieure leiten, wie immer im Rennsport, verschiedene Erkenntnisse für die Serienentwicklung ab, wie zum Beispiel bei der Entwicklung von automatischen Ausweichfunktionen in kritischen Fahrsituationen.

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Audi testet übrigens schon seit zwei Jahren autonome System im Straßenverkehr. Natürlich nicht hier in Deutschland, sondern in den USA und auf ein Kennzeichen sind die Audi-Ingenieure besonders stolz, auf das Kennzeichen mit der Nummer 007. In den USA ist das möglich, hier in Deutschland kann man sich mit OO7 behelfen. Es hat ja auch etwas von James Bond, Knight Rider, Airwolf, oder? Ich kann euch aber beruhigen. Audi will uns gar nicht das Lenkrad aus der Hand nehmen. So wie die anderen Hersteller auch, dreht sich hier alles um das Thema Sicherheit und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Wenn nur ein Menschenleben durch diese Anstrengungen gerettet werden kann, dann war es das auf jeden Fall wert.

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Hilfe die Wolfsburger kommen! VW Passat Fahrveranstaltung auf Sardinien!

13. Oktober 2014 by Jens Stratmann

Mit einem Wolfsburger Kennzeichen auf Sardinien unterwegs. Tja, so ist das bei Pressefahrveranstaltungen, da sind häufiger dann mal deutsche Fahrzeuge auch im Ausland. Volkswagen hatte eingeladen und wir sind der Einladung gefolgt, schließlich wollten wir Land, Leute und vor allem den neuen VW Passat B8 kennen lernen.

Das aktuelle Straßenbild von Sardinien: Alte Autos, neue Autos, Autos mit Wolfsburger Kennzeichen. VW hatte nämlich neben den zahlreichen VW Passat Modellen (Limousine und Variant standen zur freien Wahl) auch noch diverse andere Fahrzeuge aus der Flotte vor Ort. VW T5, VW Golf R, VW Golf Cabrio, VW Phaeton, VW Golf Variant usw. – das war dann vermutlich auch der Grund dafür, dass wir mit den deutschen Kennzeichen auf Sardinien nun weniger aufgefallen sind.

Wie bekommt man eigentlich sein eigenes Auto nach Sardinien? Nun, mit der Fähre zum Beispiel! Von Genua geht eine Fähre nach Olbia, von Livorno auch und auch von Civitavecchia geht eine Fähre. Man könnte vor Ort natürlich auch Mietwagen nehmen, aber wer ungern fliegt, kann Sardinien auch mit seinem eigenen Fahrzeug erkunden. Vorsicht: Die Verkehrsregeln sind zwar ähnlich der unseren, jedoch werden diese von Einheimischen oft „großzügig ausgelegt“.

Großzügig. Gutes Stichwort! Lasst uns auch einmal kurz über den neuen VW Passat sprechen. Der Passat B8 ist seit seiner Markteinführung im Jahr 1973 die achte Generation des Erfolgsmodells. Im Gegensatz zur siebten Generation basiert der neue Passat allerdings auf dem MQB. Sprich: Die 8. Generation ist kein Facelift, sondern ein komplett neues Modell.

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Der neue Passat präsentiert sich euch elegant und hochwertig, denn Volkswagen möchte mit diesem Modell den Anschluss an die Oberklasse erreichen. Die Preise sprechen schon dafür, denn der VW Passat Variant Comfortline startet preislich bei gesalzenen 44.625 Euro und der Highline bei 46.300 Euro. Mit ein bisschen Sonderausstattung klettert der Preis dann locker über die 50.000 Euro, ach was sag ich 60.000 kann man auch erreichen und ich sag euch die haben nun Sachen, die muss man einfach haben, das digitale Cockpit zum Beispiel.

Der Radstand des neuen Passat ist ca. 79 mm gewachsen auf 2,79 m. Der Wendekreis beträgt daher 11,7m. Der neue VW Passat Variant ist 4,77 m lang, 1,48 m hoch und 1,83 m breit (mit Außenspiegeln 2,08 m) und wiegt leer knapp 1,7 Tonnen. Die maximale Zuladung beträgt 650 kg. Der mehr als alltagstaugliche Passat Variant hat bis zu 1780 Liter Ladekapazität bei zurückgeklappter Rückbank, das Standardvolumen liegt bei 650 Litern. Mit dem optionalen (und recht teuren) „Easy Open“ öffnet ihr die Heckklappe mit nur einer Fußbewegung.

Erhältlich sind zehn neue direkteinspritzende Turbomotoren mit einem Leistungsspektrum von 120 bis 240 PS. Den stärksten sind wir in Italien Probe gefahren, ein 2.0-Liter-BiTurbomotor mit 176 kW (240 PS), der mit einem maximalen Drehmoment von 500 Nm innerhalb von 6,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt maximal 238 km/h, was wir im Test aber nicht ausgereizt haben, da wir die Nacht lieber im Hotel, als hinter schwedischen Gardinen verbringen wollten.

20% weniger Verbrauch! Das verspricht VW! Bei unserem Testfahrzeug liegt der Verbrauch (laut NEFZ) bei durchschnittlich 5,4 Liter Diesel auf 100 km, das haben wir im Sport-Modus natürlich nicht geschafft. Geschaltet wird über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), Kraftübertragung an die Hinterachse erfolgt über die neueste Generation der Haldex-Kupplung, inklusive der elektronischen Differentialsperre XDS. Die beschriebene Motor-Getriebe-Kombination ist mit einem mehrstufigen Abgasnachbehandlungssystem ausgestattet: Einem Dieselpartikelfilter und dem SCR-Katalysator, der bei VW zu den BlueMotion-Technologien (BMT) gehört, da freuen sich die Umweltschützer, egal ob auf Sardinien oder hier in Deutschland.

Unterm Strich: Ein tolles Fahrzeug, gut verarbeitet, tolle Technik, viel Platz, bequeme Sitze, ausreichend Leistung und mit einem Testverbrauch von 7,4 Liter dazu auch noch sehr bescheiden. Von der Haptik her: Premium! Vom Preis her allerdings leider auch. Gut, dass ich weiß wie man beim Kennzeichen-Kauf Geld sparen kann.

Ihr wollt noch mehr erfahren? Wie wäre es mit diesem – nicht ganz so kurzem – Video, aber der neue VW Passat Variant bietet einfach viel Angriffs-Fläche:

Kennzeichen T(echnik): Darum verkleinert Mercedes AMG den Hubraum

10. Oktober 2014 by Jens Stratmann

Zusammen mit Sarah Sauer und Jan Gleitsmann besuchte ich vor ein paar Tagen den Pariser Automobil-Salon. Dort wurde unter anderem auch der neue C63 AMG – Verzeihung, der neue Mercedes-AMG C63 als Limousine und als T-Modell präsentiert. Unter der Haube? Ein V8! Puh! Allerdings müsste man nun einen Film drehen alá: „Liebling, Mercedes hat den Hubraum geschrumpft!“ – Galt früher noch: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hubraum, gilt es nun natürlich einen Blick zu werfen auf den Flottenverbrauch, auf den CO2 Ausstoß, auf die EU6-Norm bei den Abgaswerten und natürlich macht es Sinn ein Fahrzeug auf die Räder zu stellen, welches sportlich und „sparsam“ zu gleich ist.

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Sarah hat die Chance genutzt und sich in Paris Herrn Oliver Wiech von AMG zu schnappen. AMG, die ehemalige Tuning-Schmiede ist inzwischen die Performance-Marke von Mercedes-Benz und die neuen Modelle tragen nun auch den kompletten Namen. So wird aus dem Mercedes-Benz C63 AMG der Mercedes-AMG C63 und auch der neue Sportwagen trägt den Namen Mercedes-AMG GT. Warum nun der kleinere Motor unter die Haube kam, welche Vorteile er besitzt, was geändert wurde usw. das lest ihr nun im Interview. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann es sich natürlich auch hier direkt ansehen:

Wir besuchten kürzlich die Pariser Motorshow 2014. Dort hatten wir die Chance, ein Interview mit Oliver Wiech, Chef der Entwicklungsabteilung bei AMG, zu führen. Als erstes fragte Sarah, warum beim neuen Mercedes AMG C63 eine Änderung des Namens vorgenommen wurde, denn vorher hieß er Mercedes-Benz C63 AMG. Oliver Wiech erklärte, dass sie AMG international weiter vorantreiben, aber trotzdem 100%ig hinter Mercedes-Benz stehen möchten, daher wurde nur im Namen etwas getauscht, um mehr Augenmerk auf AMG zu legen.

Dann interessierte uns vor allem, was der Grund war, dass AMG den Motor von 6.3 Litern auf 4.0 Liter Hubraum reduziert hat. Herr Wiech erklärte uns, dass AMG den C63 traditionell mit einem Saugmotor mit 6300 ccm Hubraum ausgestattete. Das war uns ja bekannt, ebenso, dass der neue Motor nun ein aufgeladener Biturbo-Motor ist. Der alte durfte noch frei saugen, der neue wird zwangsbeatmet. Warum? Es ergab sich ein Konflikt daraus, den Hubraum zu verringern und die Leistung trotzdem zu steigern, AMG überlegte daher, wie man das neue Modell nennen sollte. C40? C510? C-AMG? Am Ende behielten sie die Bezifferung bei und der Namen „C63“ steht jetzt als Symbol für eine Leistungssteigerung, das Fahrzeug hat aktuell maximal 510 PS.

Als nächstes fragte Sarah Herrn Wiech, was der Grund für AMG war, den gleichen Motor mit dem „heißen Innen-V“ sowohl im C63 als auch im neuen Sportwagen, dem Mercedes-AMG GT, zu verbauen.

Er erklärte uns, dass es drei große Vorteile bringt, die Turbolader zwischen die Zylinderbänke zu setzen. Diese sind zum Beispiel, andere Teile, wie die Motoraufhängungen, zu designen. In diesem Auto speziell existieren aktive Motoraufhängungen, was einzigartig in diesem Fahrzeug-Segment ist. Als zweiten Grund gab er an, dass es enorme Vorteile bezüglich des Kraftstoffverbrauches birgt. Der neue Mercedes C63 AMG verbraucht nur 8.2 Liter auf 100 km, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der 12 Liter verbrauchte, das sind mehr als 30% weniger.
Der dritte und letzte Vorteil sei, dass diese Motorkonstruktion das selbe Ansprechverhalten habe wie der Saugmotor. Das klingt nun natürlich nach zahlreichen Vorteilen, wir sind also gespannt wie sich das Fahrzeug fahren lässt.

Mit über 40.000 verkauften Einheiten war der Vorgänger sehr erfolgreich. Wir wollten von Herrn Wiech wissen, ob es für AMG eine Herausforderung war, den neuen Mercedes AMG C63 zu entwickeln. Er sagte, dass die Entwicklung diese Auto ein Ziel für AMG war. Dieses war, die Besonderheiten des Vorgänger-C63 zu nehmen und alle Gewohnheiten zu verbessern. Der neue C63 besitzt zum Beispiel ein elektronisch verstellbares Fahrwerk und eine elektronisch geregelte Differenzialsperre. Die Angebotspalette zwischen Komfort auf der einen Seite und maximaler Sportlichkeit auf der anderen Seite wurde somit verbessert.

Da wir davon ausgehen, dass Herr Wiech den neuen Mercedes AMG C63 selbst mehrfach gefahren ist, wollten wir von ihm wissen, was seiner Ansicht nach das Beste am C63 ist, was potentielle Käufer erwartet. Er erklärte uns den Fahrdynamikschalter, also den im Fahrzeug verbauten Schalter, mit dem man zwischen 4 verschiedenen Fahrmodi wechseln kann, Komfort, Sport, Sport plus und ein Rennmodus. Zu modifizieren ist hiermit nicht nur das Getriebe und die Motorsoftware, sondern auch das ESP, die Federung und das Abgasstystem. Er beschreibt, dass in den Endschalldämpfern drei Klappen verbaut sind, mit denen man den Sound verändern kann. Die Kennlinien und der Klang werden also individuell eingestellt und in Paris gab es auch schon eine erste Klangprobe. Wir sind gespannt!

Zuletzt interessierte es uns natürlich, wann nach der Limousine und dem Kombi das C63 AMG Coupé, ach sorry, der Mercedes-AMG C63 auf den Markt kommt. Ausweichend auf die Frage antwortete Herr Wiech, dass AMG vorerst einmal glücklich über den Start der anderen beiden Modelle ist versprach uns ein paar Überraschungen für die Zukunft, da Coupés ja schließlich eine lange Tradition bei Mercedes AMG haben ;-)

Video: Corvette C7 Stingray Fahrbericht

7. Oktober 2014 by Jens Stratmann

69.990 Euro – das ist ein guter Kurs für die neue 2014 Corvette C7 Stingray von Chevrolet. Die aktuelle Corvette ist das Spitzenmodell bei Chevrolet und wird in Deutschland serienmäßig mit dem „Z51 Performance Paket“ ausgeliefert, welches z.B. eine Differential- und Getriebekühlung beinhaltet. Während sich die Marke Chevrolet aus Deutschland verabschiedet hat, bleibt uns nur noch der Camaro und halt die Corvette. Das Kennzeichen lässt es erahnen GG steht für Groß Gerau und natürlich ist dieses Fahrzeug aus dem Testwagen-Pool von Chevrolet Deutschland. Die Stadt Rüsselsheim gehört zum Kreis Groß Gerau. Dazu kommen dann noch die Städte Gernsheim, Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Raunheim sowie Riedstadt. Zu Groß-Gerau gehören auch noch die Gemeinden Biebesheim am Rhein, Bischofsheim, Büttelborn, Ginsheim-Gustavsburg, Nauheim, Stockstadt am Rhein sowie Trebur und auch die Testwagen von Chevrolet sind (noch?) in Groß-Gerau angemeldet!

So ein US-Car braucht übrigens nicht zwangsweise ein kurzes, bzw. zweizeiliges Nummernschild, das funktioniert bei der Chevrolet Corvette auch so ganz gut. Kommen wir nun zu den trivialen Werten:

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Der Wendekreis der neuen Corvette liegt bei 11,5 Metern und das bei einer Breite von 1,87 m und einer Länge von 4,49 m. Die Höhe liegt bei 1,23 m und der Radstand bei 2,71 m. Leer wiegt sie 1539 kg, wobei noch 250 kg zugeladen werden dürfen. Das Kofferraumvolumen beträgt 287 Liter.

Was Farbwahl und Ausstattung angeht kann man sich beim Kauf austoben: Es stehen diverse Außen- und Innenfarben zur Verfügung, sowie auch mehrere Luxus-Pakete in der Sonderausstattung. Elektrisch verstellbare Sitze, Bose-Audio-System und farbiges Touch-Screen-Dispay sind nur eine Auswahl dessen, was allein schon zur Serienausstattung im Innenraum gehört. Außen gehts dann weiter mit Xenon-Scheinwerfern, silber lackierten Felgen in 19 x 8.5 vorne und 20 x 10.0 hinten und optional gibt es natürlich auch rot lackierte Bremssätteln.

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Bei den Targa-Modellen stehen ein transparentes Targadach, ein sichtbares Carbon-Targadach oder sogar beide zum Wechseln zur Wahl. Betankt werden sollte die Corvette C7 mit Super Benzin, wovon 70 Liter in den Tank passen. Betrieben wird damit ein 6.2 Liter V8 Motor mit 466 PS bzw. 343kw. Das maximale Drehmoment dieser Maschine liegt bei 610 Nm bei 4600 Umdrehungen pro Minute. Geschaltet wird über ein 7-Gang Schaltgetriebe mit „Active Rev Matching“ – diese Funktion kann man über die „Schaltwippen“ ein- bzw. ausstellen. 5 Fahrmodi stehen zur Verfügung, da ist für jede Situation etwas dabei.

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Innerhalb von 4,2 Sekunden beschleunigt die neue Corvette Stingray von 0 auf 100 km/h. Das macht sie dann gegebenenfalls bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 290km/h. Dabei verbraucht sie durchschnittlich 12,2 Liter auf 100 km und wenn man den Startknopf drückt und die quattrophile Abgasanlage die sonore Symphonie der Kraftstoffvernichtung herausbrüllt, dann hat man auch schnell vergessen, dass man bald wieder tanken muss.  Aufs Kennzeichen geachtet? Die C7 hat ein Wunschkennzeichen ;).

In unserem Video seht ihr die neue Chevrolet Corvette C7 Stingray in „Torch Red“ und als Targa-Modell, mit dem attraktiven Carbon-Dach: