Die Autos des Jahres 2015: Der neue VW Sharan

24. Juni 2015 by Jens Stratmann

Na? Habt ihr schon mal im Fahrzeugschein (der ja inzwischen Zulassungsbescheinigung Teil 1 heißt) in der Zeile 0.2: “ohne Angabe” gesehen? Vermutlich nicht! Das Fahrzeug, welches ich euch heute vorstellen möchte hat bis zu 162 kW unter der Haube, das sind 220 PS damit rennt der neue VW Sharan bis zu 226 km/h schnell. Wie ihr an dem Fahrzeugschein erkennen könnt, bin ich bei der Presse-Fahrveranstaltung ein Erprobungsfahrzeug der VW-AG gefahren, da dürfen ruhig noch ein paar Angaben im Fahrzeugschein fehlen, allerdings nur mit dem entsprechenden Hinweis.

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Doch kommen wir zum Auto. Pampers-Bomber, Familien-Van, whatever. Der VW Sharan beglückt Familien durch viel Platz, ein durchdachtes Raumkonzept und nun kommt das Facelift auf die Straße. Rein äußerlich betrachtet wurde einmal kurz drüber gebügelt und dem Heck hat man noch neue LED-Rückleuchten spendiert. Im Innenraum geht es dafür nun technisch zur Sache. Ein hohes Maß an Konnektivität ist möglich und damit liegt der neue VW Sharan auch voll im Trend.

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Die Väter, die 2016 kein Apple CarPlay, Android Auto oder Mirror-Link im Auto haben und somit die Kinderhörspiele per Stream ins Auto ziehen sind Out! So, wisst ihr Bescheid. Die Zeiten der Kassetten und CDs im Auto sind vorbei, es wird gestreamt. Koste es was es wolle, denn die Mobilfunk-Preise fallen natürlich genauso wenig wie Preise vom Auto. Der neue VW Sharan startet ab 32.000 Euro, dann geht die Post ab und schnell landet man über 45.000 Euro. Dafür bekommt man dann ein adaptives Fahrwerk, ausgezeichnete Assistenzsysteme und wenn man will auch bis zu 220 Pferdestärken, die über die Vorderachse los galoppieren wollen.

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Der Kofferraum ist fantastisch, selbst mit 7 Sitzplätzen (wo ich hinten auch noch sitzen konnte) bleibt ein Kofferraumvolumen von 300 Liter zur Verfügung. Wahnsinn. Legt man die Sitze um hat man eine ebene Fläche und kann Gegenstände bis zu einer Länge von knapp 2 Meter gut einladen.

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So wird aus dem perfekten Familienwagen auch ein Lastenschlepper. Hat man keine Familie, dann nutzt man den VW Sharan halt als rollendes Büro oder als Freizeit- und Lifestyle Mobil. Surfen, Radfahren, Wassersport – ich glaube den Sharan kann man so schnell nicht in seine Grenzen weisen. Der größte Vorteil für die Familien: Schiebetüren! Der VW Sharan verfügt auch weiterhin über Schiebetüren, die sich optional sogar elektrisch betätigen lassen. Schiebetüren sorgen bei Familienväter und Mütter für ganz entspannte Momente, wenn die Kinder in engen Parkbuchten selber aussteigen wollen.

Das Kennzeichen? WOB! Wolfsburg! Dürfte spätestens nach der erfolgreichen Fussball-Saison 2014/2015 jedem in Deutschland bekannt sein. Hier am Sharan ist natürlich ein Wunschkennzeichen verbaut, die hätte die VW-AG übrigens auch bei unserem Partner bestellen können, da gibt es die schließlich äusserst günstig und gespart werden muss ja wo man nur kann.

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Etwas sparsam habe ich in die optionale Aufpreisliste geschaut habe: Keine LED-Scheinwerfer? Warum nicht? Welcher Controller hat gesagt, dass man die im Sharan nicht kaufen würde? Im kleinen VW Polo gibt es die, im großen Familienfahrzeug nicht? Dabei weiß doch jeder: Mehr Licht = Mehr Sicht = Mehr Sicherheit! Mit Sicherheit würde ich bei einer Probefahrt, also an eurer Stelle, darauf aufpassen ob ich bei der eigenen Sitzposition auch alle Ecken einsehen kann, mir war die etwas breite A-Säule in einigen engen Kurven dann doch im Weg. Ansonsten? Nicht viel zu meckern. Der VW Sharan ist und bleibt ein gutes Fahrzeug.

Die Autos des Jahres 2015: Der neue Mazda CX-3

16. Juni 2015 by Jens Stratmann

Deutschland wird vom Kombi- zum SUV-Land. Es gibt fast keinen Hersteller der nicht mindestens einen SUV im Angebot hat, so auch Mazda. Nach dem Mazda CX-5 kommt der kleinere Bruder, der Mazda CX-3 auf den Markt. Der Mazda CX-3 basiert, rein technisch gesehen, auf dem Mazda 2 und bekommt von ihm nicht nur ein paar elektronische Helfer sondern auch den Antrieb geliehen.  Das Angebot der Assistenzsysteme ist nicht zu verachten, neben der Notbremsfunktion gibt es einen Spurhalteassistent, einen Totwinkel-Assistenten oder auch eine Rückfahrkamera. Ein radarbasierter Tempomat, der den Abstand zum Vordermann halten kann, ist optional ebenso verfügbar.

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Nach einer kurzen Sitzprobe, übrigens beim freundlichen Autohaus Mattern in Bielefeld, habe ich festgestellt, dass das Platzangebot vorne sehr gut ist, die Materialanmutung ist gut, der Kofferraum zeigt sich variabel und hinten ist ausreichend Platz für zwei Kindersitze. Kritikpunkt? Die Rundumsicht, die ist nach hinten schon eingeschränkt, was aber der Bauform geschuldet ist. Optional gibt es im Mazda CX-3 LED Scheinwerfer, 18″ Felgen, ein dynamisches Kurvenlicht, ein Fernlichtassistent und ein Premium-Soundpaket. Der Mazda CX-3 kann sogar mit einem Head-up Display ausgestattet werden.

In den Kofferraum passen zwischen 350-1260 Liter, der Mazda CX-3 wiegt leer zwischen 1230 und 1370 kg und die Zuladung liegt, je nach Motor, zwischen 520 und 535 kg. Gute Werte für einen kleinen SUV. Ein Lastesel ist er nicht, Anhänger darf er nur bis zu 1,2 Tonnen ziehen. Der 4,28m lange und 1,77m breite 5-Sitzer kann entweder mit einem 2.0 Liter Benziner oder einem 1,5 Liter Diesel ausgestattet werden. Die Leistungsrange liegt zwischen 105 und 150 PS.  Damit geht es im besten Fall innerhalb von 8,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, doch viel interessanter dürfte der Verbrauch sein. Der liegt nämlich zwischen 4 Liter Diesel und 6,4 Liter Super-Kraftstoff.

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Alternativen? Der Nissan Juke, der Opel Mokka, der Peugeot 2008 oder der Renault Captur würden mir in der Preisklasse einfallen. Rein optisch betrachtet, ist der Mazda CX-3 da aber der größte Wurf.  An dem Fahrzeug sind noch keine Kennzeichen, das seht ihr ja selbst. Ich habe gestern versucht in Bielefeld mein eigenes Fahrzeug anzumelden. Leider ohne Erfolg. Die Story könnt ihr hier demnächst auch noch nachlesen.

Die Autos des Jahres 2015: Der BMW i8!

10. Juni 2015 by Jens Stratmann

Der BMW i8 hat einen 1,5 Liter 3-Zylinder unter der Motorhaube. Dank Turbolader und vor allem dank Hybrid-Syncronmotor verfügt die flache Flunder über eine Gesamtleistung von – haltet euch fest – 362 PS! Das maximale Drehmoment vom Benziner liegt bei 320 Nm, der Elektromotor stellt immer eine 250 Nm zur Verfügung. Was bedeutet das? In harten Zahlen und Fakten? 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,4 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h und einen schön gerechneten NEFZ-Verbrauch von 2,1 Liter auf 100 km. Bis zu 38 km soll man wohl rein elektrisch fahren können, wer das glaubt wird selig oder sollte sich mal überlegen ob er im richtigen Gefährt sitzt, denn mit einem BMW i8 macht man nicht den amtlichen Stauführer auf der Autobahn, mit dem gibt man Strom, Gas, Watt, Volt, wie auch immer.

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Mindestens 130.000 Euro müssen den Besitzer wechseln, vermutlich werden es 140.000 Euro. Ich gestehe, ich habe nicht mal mehr nach den Finanzierungs- bzw. Leasingangeboten zum BMW i8 gesucht, denn für mich ist der nichts. Rein optisch betrachtet finde ich das Fahrzeug phänomenal, auch der Innenraum kann sich blicken lassen und hinterm Lenkrad fühlt man sich “Zurück in der Zukunft”. Ein Traum aus Carbon!

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Reifen? Bridgestone! 20″ Räder drehen sich in den Radkästen, egal ob im Sommer oder im Winter und BMW aber auch der Reifenhersteller versichert, dass alle Kombinationen darauf abgestimmt wurden die optimale Performance auf die Straße zu bringen.

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Ja, an den BMW i8 würde ich meine Kennzeichen schrauben. Eigentlich hängt das ja sogar schon dran, denn von München nach Bielefeld könnte ich auch 673,2 km fahren. Viel Autobahn, etwas Landstraße. Dann würde ich vermutlich mehr verbrauchen als die angegeben 2,1 Liter auf 100 km, hätte aber auch vermutlich mehr Fahrspaß.

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Ich mag den BMW i8, ich mag die Formen und es ist der erste Hybrid, dem ich erlaube, dass er aussieht wie von einem anderen Stern. Ja, der BMW i8 dürfte meine Wunschkennzeichen tragen.

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Die Autos des Jahres 2015: Der Opel Karl!

7. Juni 2015 by Jens Stratmann

Nach seiner Premiere in Genf steht der neue Kleinstwagen Opel Karl nun ab dem 20. Juni zu einem Einstiegspreis von 9.500 Euro bei den Händlern und ich nehme es direkt vorweg: Der Opel Karl ist ein richtig gutes Auto geworden und sein Geld definitiv wert. Schade, dass er noch nicht in Deutschland bzw. Europa sondern in Fernost gefertigt wird. Aber: Das kann ja noch kommen, denn der Opel Mokka läuft ja nun auch in Spanien vom Band.

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Der Karl hat einen verschmitzten Ausdruck im Gesicht, für den sorgt die zu beiden Seiten hochgezogene Grillspange im trapezförmigen Grill mit dem Markenemblem in der Mitte. Daneben befinden sich gleich die großen Scheinwerfer. Von der Seite sieht man die angedeutete, nach oben verlaufende Sichel im unteren Türbereich, außerdem zwei scharfe Karosseriekanten, die mit etwas Versatz parallel durch die Türgriffe laufen. Der neue Opel Karl ist in zehn Karosseriefarben von „Nacht Violett“ bis „Kiwi Grün“ und mit diversen Felgen-Designs für Räder von 14“ bis 16“ erhältlich. Die Achsen und Dämpfer wurden überarbeitet, was das Fahrverhalten und den Fahrkomfort optimieren soll. Zu einem überzeugenden Fahrverhalten soll unter anderem noch die speziell abgestimmte Lenkung beitragen. Im City-Modus wird die direkte, aber leichtgängige, Servolenkung noch leichter.

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Innen ist der neue Opel Karl geräumiger als erwartet. Es gibt diverse Verstaumöglichkeiten und Ablagen, hierzu gehört das zusätzliche Staufach über dem Handschuhfach und die großen Fächer in den vorderen Türen, in die eine 1-Liter-PET-Flasche passen soll. Das Cockpit ist auf den Fahrer ausgerichtet und die hinten sitzenden Passagiere dürfen sich über komplett versenkbare Seitenfenster freuen. Der immer fünftürige Opel Karl ist 3,68 m lang und 1,48 m hoch bei einem Gewicht von 939 kg. Bei seiner Entwicklung spielten Funktionalität und Variabilität eine große Rolle. Dank des 2,39 m langen Radstands bietet er Platz für bis zu fünf Personen. Die Rücksitzlehne lässt sich bei der „Exklusiv“-Variante im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umklappen (das ist bei der „Edition“-Ausstattung gegen Aufpreis möglich) und das Kofferraumvolumen so auf 1.013 Liter erweitern. Fahrersitz und Lenksäule sind ab „Edition“ höhenverstellbar und es gibt zwei ISOFIX-Halterungen.

Das für den Opel Karl entwickelte Einliter-Vollaluminium-Aggregat mit 55 kW / 75 PS wurde beim Motorblock, der zweigeteilten Ölwanne, dem Abgaskrümmer und dem Ventildeckel speziell in Richtung Geräusch- und Vibrationsarmut getrimmt. Das optionale ECO-Paket beinhaltet eine aerodynamisch optimierte Frontschürze, einen Dachspoiler und rollwiderstandsarme Reifen. Mit ihm soll der KARL im Schnitt nur 4,3 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer verbrauchen und 99 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Geschaltet wird per Fünfgang-Schaltgetriebe.

Der KARL wartet mit zahlreichen Sicherheits- und Komfortfeatures auf, die Kunden in diesem Preissegment nicht erwarten. Serienmäßig sind schon mindestens 6 Airbags, ABS, Traktionskontrolle TCPlus, Elektronisches Stabilitätsprogramm ESPPlus , der Berg-Anfahr-Assistent und auskuppelnde Sicherheitspedale PRS (Pedal Release System) an Bord, auf Wunsch bekommt man noch den Spurassistenten und in die Nebelscheinwerfer integriertes Abbiegelicht. Auf Wunsch erhalten Karl-Fahrer für ihr Fahrzeug beheizbaren Vordersitze und ein beheizbares Lederlenkrad. Ab der „Edition“-Ausstattung ist der City-Modus zum einfacheren Rangieren serienmäßig an Bord. Weitere Komfort-Features sind der Parkpilot, der Geschwindigkeitsregler mit Geschwindigkeitsbegrenzer und das elektrische Glas-Schiebedach. In der Ausstattungsvariante „Exklusiv“ gibt es serienmäßig das Radio R300 BT mit Freisprecheinrichtung, Audio-Streaming via Bluetooth-Schnittstelle, Aux-in und USB-Anschluss. Es kann mit dem digitalen Radioempfang DAB+ kombiniert werden.2015-Opel-Apple-CarPlay-Android-Auto-3

Ab Herbst 2015 ist der Opel Karl mit der neuen Generation des IntelliLink-Infotainment-Systems und dem persönlichen Online- und Service Assistenten Opel OnStar erhältlich. Das IntelliLink-Infotainment-System holt die Welt der Smartphones und mit Android Auto und Apple CarPlay auch viele Apps ins Auto. So können KARL-Fahrer zum Beispiel neben telefonieren auch die Navigation verwenden, sprachgesteuerte Textnachrichten senden oder Musik hören. Bedient wird das alles am Lenkrad, damit der Fahrer möglichst wenig abgelenkt wird. Opel OnStar ist 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Er stellt zum Beispiel Verbindung zu einer Leitstelle her, wenn bei einem Unfall der Airbag ausgelöst wird und der Notfallassistent fragt, ob und welche Hilfe benötigt wird. Sollte niemand antworten, leitet er sofort alle notwendigen Maßnahmen ein. Außerdem kann man per WLAN bis zu sieben mobile Endgeräte mit dem Opel Karl koppeln und die Funktion ist manchen ja wichtiger als eine hohe Endgeschwindigkeit bzw. eine schnelle Beschleunigung. Glaubt mir, auf der diesjährigen IAA geht es weniger um PS sondern um das Thema Konnektivität. Demnächst ist die Geschwindigkeit des Bord-Netzes entscheidend bei der Auto-Wahl.

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Das ideale Wunschkennzeichen für den Opel Karl kommt natürlich aus der Stadt bzw. aus dem Landkreis Karlsruhe, denn da kann man sich den KA-RL auch auf das Kennzeichen schreiben. Was macht so ein Auto in der Rubrik : “die Autos des Jahres 2015″? Wollte ich hier nicht nur Fahrzeuge präsentieren, die ich mir auch selber kaufen würde? Stimmt! Würde ich! Wenn ich in die Zielgruppe vom Karl passen würde, ich hätte einen bestellt. Als Exklusiv-Edition mit Schiebedach für knapp 14.500 Euro, denn mehr Auto bekommt man derzeitig nirgends für das Geld.

Eine wahre Geschichte: Mit dem Panzer über den Kleinwagen gefahren…

1. Juni 2015 by Jens Stratmann

Glück im Unglück hatte eine 18-jährige Frau aus Detmold. Kurz vor der Knoppers-Zeit befuhr sie mit ihrem Toyota die Straße Am Ehberg in der Nähe von Augustdorf. Sie beabsichtigte nach links auf die Panzerringstraße einzubiegen und nun wird es kurios, denn dabei übersah sie eine Kolonne von Panzern, die die Panzerringstraße in Richtung Augustdorfer Straße befuhren. Ich wusste noch gar nicht, dass die Briten nun auch einen Flüster-Panzer im Sortiment haben, aber so muss es wohl gewesen sein.

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Der Fahrzeugführer des ersten Panzers, ein 24-jähriger Brite, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er erfasste den Toyota und überrollte die Fahrzeugfront des PKW. Nun ein kleines Wunder: Die 18-Jährige Dame konnte, ihr völlig zerstörtes, Fahrzeug unverletzt verlassen. Spricht das nun für den Toyota oder eher gegen den Panzer? Vermutlich hat es damit gar nichts zu tun, sondern es war wirklich nur Glück, denn ein paar Meter weiter hinten und das ganze wäre vermutlich nicht so glimpflich ausgegangen. Hoffentlich war die Dame gut versichert, der Schaden am Fahrzeug wird mit ca. 12.000 Euro beziffert, der Schaden am Panzer? Vermutlich nicht der Rede wert!

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Augustdorf ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Lippe. Sie ist durch eine der größten Bundeswehr-Kasernen Deutschlands sowie durch einen Truppenübungsplatz bekannt. Ganz in der Nähe ist übrigens Stukenbrock und da gibt es den berühmt berüchtigten Safari-Park, ja – hier in OWL ist schon richtig was los! Im Kreis Lippe fährt man übrigens mit dem Kennzeichen LIP und damit gehört der Kreis zu den wenigen die man sich auch auf das Nummernschild schreiben kann: LIP-PE! Im Duell gegen so einen Panzer würde ich allerdings keine dicke Lippe riskieren ;).

Fotos: © Polizei

Die Autos des Jahres: 2015 VW Caddy!

31. Mai 2015 by Jens Stratmann

In der Rubrik “die Autos des Jahres” stelle ich ja nur Fahrzeug vor, an die ich auch ganz persönlich meine Kennzeichen schrauben würde. Beim VW Caddy habe ich es ja bereits getan, denn ich fahre einen – inzwischen drei Jahre alten – VW Caddy und muss nun sagen, dass es einen Nachfolger gibt. Der ist meiner Meinung nach attraktiver, technisch versierter und fahrdynamisch verbessert und das wurmt mich nun natürlich.

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Das Fahrwerk wurde verbessert, die Optik auch und im Innenraum hat man nun richtig das Gefühl, dass man in einem PKW sitzt. Unter der Motorhaube findet man – dank der EU6 Norm – nicht mehr den kleinen 1.6 Liter TDI, sondern darf sich entweder eine kleine 1.2 Liter Luftpumpe als Benziner oder den 2.0 Liter TDI mit verschiedenen Leistungen unter die Haube packen. Bei mir wäre es dann vermutlich der 150 PS starke 2.0 TDI. Der entwickelt ein maximales Drehmoment von 340 Nm und beschleunigt den VW Caddy innerhalb von 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 194 km/h, doch interessanter dürfte der Kofferraum sein. Der ist unverändert großartig. Eine Europalette passt immer rein, klappt man bei der kurzen Version hinten alles um, dann sind es bis zu 3000 Liter Ladevolumen. Wem das nicht reicht, der kann auch noch einen Anhänger ziehen, bis zu 1,5 Tonnen sind möglich.

 

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Der neue VW Caddy bekommt nun zahlreiche Assistenzsysteme, das neue Infotainment-System und auch die ISO-FIX Halterungen auf den Rücksitzen wurde verbessert. Die PKW Version kann nun auch mit kleineren Spiegeln bestellt werden, diese sind elektrisch anklappbar. Das kommt auch dem Innenraumgeräuschen zu Gute, denn im Innenraum ist es beim neuen VW Caddy leiser geworden. Der neue VW Caddy ist mehr als nur ein Facelift, Volkswagen Nutzfahrzeuge hat hier definitiv an den richtigen Stellschrauben gedreht. Angeschraubt sieht man übrigens Kennzeichen aus Hannover – H für Hannover, NC für New Caddy und dann wird durchgezählt. Wunschkennzeichen für Hannover gibt es natürlich auch bei unserem Partner Gutschild, auch wenn ihr euch nun den älteren VW Caddy kauft, der immer noch sehr wertbeständig ist.

 

 

Die Autos des Jahres: Der neue Audi Q7 (2015)

30. Mai 2015 by Jens Stratmann

Herrlich unvernünftig! Die Straßen werden immer enger, der Platz den wir “zum Leben” haben wird immer weniger und nicht nur in den Großstädten schlängeln wir uns von Stau zu Stau. Während einige Hersteller kleinere Autos auf den Markt bringen und auch Audi (nach Insider-Berichten) wieder ein Kleinfahrzeug plant, gibt es da noch die andere Seite. Die böse Seite. Die großen Fahrzeuge. 5,05 Meter lang! Damit länger als der kurze Volkswagen T6 Transporter und nur etwas kürzer als die Mercedes-Benz S-Klasse (ebenfalls in der kurzen Version). Das ist der neue Audi Q7. Ein Luxus-SUV, eine kleine Wohnung auf 4 Rädern mit viel Luxus, Lifestyle und Technik.

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Für das oben skizzierte Stau-Problem gibt es im High-Tech-SUV einen Assistenten, der übernimmt die Fahrt im Stau, lenkt, schaut was die anderen Verkehrsteilnehmer so machen. Sollte es tatsächlich mal freie Fahrt geben, dann hilft auch der neue Tempomat. Der behält nämlich nicht nur die voraus fahrenden Fahrzeuge im Blick, nein auch die Tempolimits und passt die Geschwindigkeit vollautomatisch an.

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Der Fahrer kann sich solange den Rücken massieren lassen oder die Musik genießen. Ich empfehle das große Bang & Olufsen Soundpaket, dass haut einem die Falten aus dem Sack.

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Der 3.0 Liter V6 Benziner ist leise, der Innenraum – es sei denn man dreht die Anlage auf oder die Fenster runter – ebenfalls, mit dem Luftfahrwerk wird der Audi Q7 zum Schwebemobil. Verlangt keine allzu direkte Lenkung, verlangt auch keine gute Rückmeldung, gewöhnt euch einfach an das Gefühl über den Dingen zu schweben, quasi zu thronen und das in einem Fahrzeug welches hervorragend verarbeitet ist. Schweißnähte von denen man Essen möchte, Materialien die man streicheln möchte und das in einem Fahrzeug, welches ich eigentlich gar nicht mag.

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Sind es doch die SUVs, die rein theoretisch Geländegängig sind, aber nie ins Gelände kommen. Dank dem Luftfahrwerk kann man den Audi Q7 höher legen, damit darf er ins Gelände und das optional sogar mit 6 verbauten Kindersitzen. Viel Platz also für Kind, Kegel, Träume!

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Zum Beladen kann man die Ladekante auch tieferlegen, ideal also auch für kleinere Personen. Weitere Informationen zum Audi Q7 gibt es z.B. in diesem kurzem Video oder hier auf rad-ab.com habe ich auch noch ein Fahrbericht veröffentlicht. Kurze Geschichte zum Kennzeichen, das ist natürlich ein Wunschkennzeichen. IN für Ingolstadt, Q für die Baureihe und 7 für die Nummer. Nummernschilder für Ingolstadt kann man natürlich auch bei unserem Partner Gutschild erwerben, das spart Zeit und Geld und das kann man ja wahrlich besser in ein paar Optionalitäten stecken. Der neue Audi Q7 ist leichter geworden, effizienter und meiner Meinung nach auch besser. Nicht nur technisch, auch optisch, aber das ist ja Geschmacksache!

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Die Autos des Jahres: Der neue Skoda Superb (2015)

5. Mai 2015 by Jens Stratmann

Der geschätzte Kollege Sebastian Bauer bringt es eigentlich auf den Punkt, er stellt die Motorjournalisten nämlich vor die Aufgabe einen Text über den neuen Skoda Superb zu schreiben ohne die Begriffe Simply Clever, Passat, Regenschirm, Beinfreiheit, Preisvorteil, MQB oder Premium zu verwenden. Das funktioniert nicht so einfach, denn der Skoda Superb der 3. Generation – laut Skoda ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse – verfügt nicht nur über eine hohe Beinfreiheit im Fond, nein auch über zahlreiche Lösungen, die – sorry – simply clever sind. Damit meine ich nicht nur den Eiskratzer, die Kofferraumbeleuchtung die gleichzeitig auch Taschenlampe ist oder die Regenschirme, nein der Superb überzeugt auch in ganz anderen Bereichen.

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Der neue Skoda Superb zeigt sich nachgeschärft, er hat Ecken und Kanten und man kann sich auf den ersten Blick nicht satt sehen, überall gibt es was zu entdecken. In den Scheinwerfern gibt es kleine Lichtleiter, die Sicht und Schattenkanten strecken die Limousine ungemein und geben ihr den sportlichen Touch. Die Rückleuchten verfügen über ein neues Lichtbild und trotzdem erkennt man auf den ersten Blick: Das ist ein Skoda!

Der neue Skoda Superb basiert auf dem modularen Querbaukasten und das merkt man ihm an, der 8 cm längere Radstand und die knapp 5 cm breitere Karosserie sorgt für viel Platz im Innenraum und ich möchte es direkt am Anfang sagen: Wer sich für den neuen Skoda Superb entscheidet, der muss sich auch für das DCC entscheiden. Das adaptive Fahrwerk. Auf den leicht kariösen Fahrbahnbelägen in Italien bügelte die Comfort-Einstellung die Unebenheiten weg und wenn man wollte, konnte man selbst Einheimische mit dem Skoda Superb über die Landstraße scheuchen. Unser Testfahrzeug hatte den 150 PS starken 2.0 Liter TDI unter der Haube, das maximale Drehmoment liegt bei 340 Nm und von 0 auf 100 km/h geht es innerhalb von 8,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei, natürlich in Italien nicht erreichten, 218 km/h.

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Der neue Skoda Superb ist 4.86 m lang, 1.47 m hoch und in der Breite (ohne Außenspiegel) 1.86 Meter breit! Der Radstand beträgt 2.84 Meter und der Wendekreis liegt bei 11.10 Meter! Die maximale Zuladung von unserem Testfahrzeug liegt bei 620 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 2045 kg. Die Dachlast wird vom Hersteller mit 100 kg angegeben. Somit weiß man nun, verglichen mit zahlreichen anderen Limousinen in der Klasse ist der Skoda Superb ein Leichtgewicht. Das merkt man auch am Kurveneingang bzw. beim Bremsvorgang.

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Ausreichend Platz vorne, gefühlt noch mehr Platz hinten. Im Fußraum vom Fond könnte man verstecken spielen oder einfach die Beinfreiheit genießen.Technisch zeigt er sich aufgewertet, so gibt es z.B. optional den adaptiven Tempomat inklusive Stauassistent. Dieses System ist in der Lage komplett bis auf 0 km/h herunterzubremsen und auch wieder selbstständig zu beschleunigen. Auf die Wunschliste kann natürlich auch noch der Totwinkel-Warner, der Spurhalteassistent, der Ausparkassistent usw. und auch beim Infotainment gibt es optional Android Auto, Apple CarPlay und Mirror-Link. Apple CarPlay bringt ausgewählte Apps auf den Bildschirm vom Infotainmentsystem und man man kann sich z.B. Nachrichten vorlesen lassen bzw. welche diktieren. Für mich ein Sicherheitsgewinn, denn der Blick bleibt dann da wo er hingehört, auf der Straße.

Werfen wir einen Blick in den Kofferraum. In den Kofferraum passen 625 Liter, bei umgeklappter Rückbank steht ein Volumen von 1760 Liter zur Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann ja die optionale Anhängerkupplung bestellen, der 150 PS Diesel darf bis zu 2 Tonnen ziehen.

Kommen wir zur Verbrauchsfrage: Skoda gibt den kombinierten NEFZ-Verbrauch mit 4.40 Liter auf 100 km an. Dank dem 66 Liter großen Tank sind rein rechnerisch Reichweiten von 1490 Kilometer möglich. Auf den italienischen Bergstraßen hatte ich auf einer Strecke von knapp 100 km einen Durchschnittsverbrauch von 7 Liter bei sicherlich nicht sparsamer Fahrweise.

Der Preis ist heiß, los geht es mit dem Skoda Superb bereits ab 24590 Euro, der Basispreis von mit dem von uns gefahrenen 2.0 TDI liegt bei knapp 28.200 Euro, je nach Ausstattung kann man diesen Wert natürlich auch nach oben schrauben, unser Testwagen hatte einen Preis von 38450 Euro.

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Mein Fazit fällt recht kurz aus: der neue Skoda Superb ist derzeitig, in seiner Preisklasse, das beste Automobil welches auf dem MQB basiert, mehr als nur ausreichend Platz für die Passagiere, ein tolles Fahrgefühl dank adaptiven Fahrwerk, die Lenkung ist leichtgängig, die Bremsen ausreichend groß dimensioniert und großartig ist definitiv das Platzangebot im Gepäckraum. Noch nie habe ich so viele Koffer in eine Limousine laden können.

Übrigens, nicht wundern: Das Kennzeichen 3SL gibt es so in Deutschland natürlich nicht, es ist ein tschechisches Kennzeichen und damit waren wir in Italien unterwegs.

Weitere Meinungen / Eindrücke / Fotos / Videos: rad-ab.com / 1300ccm / mein-auto-blog / autophorie.de

Die Autos des Jahres: Der neue Audi RS3 Sportback

27. April 2015 by Jens Stratmann

Habt ihr als Kind auch Hörspiele gehört? Was lief denn im Kassetten-Rekorder? Benjamin Blümchen? Bibi und Tina? Die drei Fragezeichen? TKKG? 5 Freunde? Bei mir waren es – eigentlich unmöglich – die drei Fragezeichen und TKKG, quasi die 3-Zylinder und die 4-Zylinder der Automobil-Welt. Meine Tochter hat Geschmack, sie mag die 5 Freunde. Quasi den 5-Zylinder und genau der steckt unter der Motorhaube vom Audi RS3.

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Was hatten wir für eine Angst. Der neue Audi RS3 aus Öko-Gründen auch mit 4-Zylinder? Vermutlich noch mit 2,0 Liter Hubraum? Nein, nein, nein. Der Albtraum wurde nicht wahr.

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Unter der Haube steckt ein 367 PS starker 2,5 Liter 5-Zylinder Turbo-Benziner. Damit setzt sich der MQB-Sprößling an die Spitze der Kompaktfahrzeuge was die Leistung und auch den Hubraum betrifft.

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Der Klang? Unvergleichbar! Er röhrt und die Zwischengasstöße beim herunterschalten sorgen bei mir für eine Gänsehaut. Innerhalb von 4,3 Sekunden geht es aus der Stadt auf die Landstraße, wenn dort Tempo 100 erlaubt ist. Für die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, bzw. 280 km/h benötigt man schon eine freie Autobahn, doch ich würde den RS3 auch gerne nur zum Landstraßen-Kurven-Räubern nehmen. Er ist straffer abgestimmt als seine Serien-Kollegen, aber er bleibt dennoch genauso Alltagstauglich. Ein guter Kompromiss also für diejenigen die einen Sportwagen haben wollen, aber Familie haben bzw. das Platzangebot nicht missen wollen.

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Mit einem Preis ab 52.700 Euro geht es los, nach oben – wie so oft – keine Grenzen. Im Vergleich zu den anderen RS-Modellen von Audi ist der Preis aber quasi die Einstiegsdroge und wie das so ist, nach oben geht noch was. RS4, RS5, RS6, R8 – da ist schon noch etwas Luft nach oben. Eine Luftpumpe ist der Audi RS3 auf jeden Fall nicht.

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Er ist ein Volkssportler, der den Fahrer nicht überfordert bzw. in seine Schranken weißt und genau das schätze ich so an ihm. Das Einlenkverhalten, die Rückmeldung, die Traktion (Allrad / Quattro) ist hervorragend und wenn ich was zu kritisieren hätte, dann ist es wie immer der Preis, aber ist das nicht immer so?

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Findet man keine Kritikpunkte, dann spricht man halt über den Preis. Eigentlich eine schwache Leistung von mir, oder? Gut, der Aufpreis für Tempo 280 liegt bei 1.500 Euro, die gerade gezeigte Carbon-Keramik Bremsanlage liegt bei 4.500 Euro. Günstig ist der Fahrspaß nicht.

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Trotzdem: Der Audi RS3 ist definitiv ein “Auto des Jahres 2015″. Das passende Kennzeichen für den Audi RS3 hätte ich auch schon XX – RS 3 – das gibt es natürlich nicht in jeder Stadt, aber ein Versuch wäre es doch mal Wert, ansonsten geht auch RS 33, RS 300 oder so etwas in der Art.

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Die Autos des Jahres: Mini John Cooper Works 2015

26. April 2015 by Jens Stratmann

Darf ich vorstellen? Das ist der neue MINI John Cooper Works.

Der Standardsprint von 0 auf 100 km/h gelingt dem frontgetriebenen MINI John Cooper Works mit 6-Gang-Sport-Automatikgetriebe Steptronic in nur 6,1 Sekunden, er entwickelt dabei ein maximales Drehmoment von 320 Nm zwischen 1.250 bis 6.000 Umdrehungen pro Minute, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 246 km/h. Der direkteinspritzende 4-Zylinder MINI TwinPower-Turbomotor mit 2,0 Litern Hubraum leistet 170 kW (231 PS). Der Tank fasst 44 Liter, mit denen man 771 km weit kommen soll. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 5,7 Litern auf 100 km, der Co2-Ausstoß liegt bei 133 g/km. Alle neuen MINI-Motoren erfüllen die Abgasnorm EU6. Mit dem serienmäßigen 6-Gang-Schaltgetriebe weichen die Werte leicht ab, der MINI John Cooper Works beschleunigt dann innerhalb von 6,3 Sekunden von 0 auf 100 und der kombinierte Verbrauch wird mit 6,7 Litern auf 100 km (Co2-Ausstoß 155 g/km) angegeben. Die Handschaltung soll erst ab Sommer erhältlich sein.

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Der Brite ist mit Außenspiegeln 1,93 m breit und insgesamt 3,87 m lang. Die Höhe liegt bei 1,41 m und der Radstand bei 2,50 m. Leer wiegt der MINI John Cooper Works 1.295 kg (Handschalter 1.280 kg), der Kofferraum fasst maximal 731 Liter.

Das Äußere des MINI John Cooper Works ist extrem sportlich. Das serienmäßige John Cooper Works Aerodynamik Kit beinhaltet beispielsweise eine modifizierte Front- und Heckschürze und spezielle Seitenschweller mit schwarzen Radläufen. Der Luftstrom soll optimiert werden, was durch vergrößerte vordere und seitliche Lufteinlässe, einen Luftauslass am Heck und den großen Heckspoiler ermöglicht werden soll. Eine sportliche Fahrwerksabstimmung erledigt den Rest. Die LED-Scheinwerfer sind auch ab Werk verbaut, ebenso wie die zentrale 2-Rohr-Auspuffanlage und rundherum die John Cooper Works-spezifischen 17“-Leichtmetallräder, hinter denen sich die Brembo Sportbremsanlage mit roten Bremssätteln verbirgt.

Das Interieur ist modellspezifisch im Sportwagen-Stil designt mit John Cooper Works Sportsitzen, dem dazu passenden Multifunktions-Sportlenkrad und der Edelstahl-Pedalerie. Rote Kontrastziernähte und Chrom sollen das sportliche Auftreten unterstreichen. Ein optionales Head-up-Display in Form einer Plexiglasscheibe spiegelt die wichtigsten Infos wie Geschwindigkeit und Drehzahl wieder. Der Tacho des neuen Cockpit Chrono-Pakets zählt bis zu 246 km/h rauf, und der rote Bereich des Drehzahlmessers beginnt erst bei 6.500 U/min. Im manuellen Modus des Sport-Automatikgetriebes kann man über die Schaltwippen die Gänge einlegen. Über den optionalen Mini Driving Mode-Schalter kann man wählen zwischen den Fahrmodi „Sport„ und „Green“ mit unterschiedlichen Einstellungen für Ambientebeleuchtung, Lenkung und Gaspedal.

Ab einem Grundpreis von 29.900 Euro geht’s los beim MINI John Cooper Works, Extras wie ein Panoramadach, eine Navigation oder 18“-Aluräder kosten natürlich auch ordentlich extra. In Minden soll es übrigens viele Fahrzeuge mit dem Kennzeichen MI-NI geben ;).